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Woran erkennt man eine Residenzstadt? Beispiele aus Nordwestdeutschland

Abendvortrag von apl. Prof. Dr. Harm von Seggern, Kiel

Ort: Niedersächsisches Landesarchiv

Residenzstädte als Stadttyp sind seit langem bekannt. Eng verknüpft sind sie mit der Entstehung der Landesherrschaft und der fürstlichen Hofhaltung. Bei näherer Beschäftigung stellt
sich heraus, dass ihnen die Burgstädte des Spätmittelalters an die Seite gestellt werden können, und dass es Nebenresidenzen und Witwensitze gegeben hat, bei denen vergleichsweise kleine Höfe in einer Stadt anwesend waren, wie umgekehrt größere Fürstenhöfe eine
kleine Stadt regelrecht dominieren konnten. Es gibt folglich eine Bandbreite von Erscheinungen, die in Betracht zu ziehen sind. Für Norddeutschland wird man an Hannover, Wolfenbüttel, Celle, Oldenburg und Schwerin denken, und nicht zuletzt an Bremervörde.
Harm von Seggern ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Residenzstädte im Alten Reich (1300–1800)“ der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

TERMIN | DAUER

PREIS | TN

ORT | INFOS

KURS-NR.

20.01.26
19:30 Uhr
Kurstage: Di
kostenlos
Am Staatsarchiv 1
21680 Stade